Museum
Jahresabschluss mit einem Adventskaffee für Mitglieder des Budaörser Heimatvereines im alten Schulhaus in Bretzfeld
Am 30. November 2025, dem ersten Advent, wurden die Mitglieder des ungarndeutschen Budaörser Heimatvereins zu einem Adventskaffee nach Bretzfeld eingeladen.
Diesmal in den Jugendräumen des alten Schulhauses. Es war ein freudiges Wiedersehen und nach langer Zeit wieder die Gelegenheit zu munteren Gesprächen.
Zur Freude der Besucher gab es auch diesmal einen kleinen Weihnachtsbaum, der mit Original-Salonzucker aus Ungarn behängt war. In Budaörs war ein Weihnachtsbaum ohne diesen „Szaloncukor“ undenkbar. Ursprünglich wurden die Salonzucker mit ihren Füllungen von Marzipan, über Fruchtgelee bis hin zu Schokocreme in Seidenpapier oder buntem Stanniol verpackt und mit weißen Fransen versehen. Viele Besucher erinnerten sich noch daran, dass sie diese Köstlichkeiten schon vor dem „Christbaum-Räumen“ stibitzten.
Nach der Begrüßung durch den Vorstand wurden adventliche Geschichten vorgelesen und Anekdoten im „wuderscher“ Dialekt zum Besten gegeben, die viele zum Schmunzeln brachten.
Über einen TV-Bildschirm im Nebenraum konnten Bilder der diesjährigen Kulturfahrt nach Ungarn betrachtet werden und ein reichhaltiges Kuchen-Büffet lud zum Schlemmen ein.
Einige nutzten die Gelegenheit noch einmal durchs Museum zu gehen, um nachzuschauen, was sich verändert hat. Beim Nachhause gehen äußerten viele, dass so ein Nachmittag gerne wiederholt werden könnte.
Bis dahin wünscht der Vorstand des Budaörser Heimatvereins:
Ein gesegnetes, friedliches Weihnachtsfest und ein gesundes Wiedersehen im Jahr 2026!
Kinderferienprogramm 2025 im Budaörser Heimatmuseum in Bretzfeld
Wie in den vergangenen Jahren fand das Kinderferienprogramm Mitte August im Budaörser Heimatmuseum statt. Sechs interessierte Kinder ließen sich von Eleonore Schweizer und Irene Sadzio, beide im Vorstand des Budaörser Heimatvereins, durch die Ausstellungsräume führen. Dabei musste die muntere Kinderschar im Alter von 8 bis 11 Jahren eine Aufgabe erfüllen. Aus einer „Schatzkiste“ nahmen sie sich jeweils einen Gegenstand heraus, welcher zum Inventar des Museums gehörte. Beim Betreten eines Raumes sollten sie überlegen, ob sie ihren Gegenstand hier ausstellen könnten. Und da einige Kinder schon wiederholt beim Ferienprogramm dabei waren, konnten sie als sogenannte „Experten“ die Funktion ihres Gegenstandes schon selber gut erklären.
Auf Wunsch der Kinder wurde als erstes die Küche angeschaut. Besonders der Herd und die schweren Bügeleisen, welche mit heißer Kohle befüllt wurden, fanden unter den vielen Ausstellungsgegenständen besonderes Interesse.
Danach war das Paradezimmer an der Reihe. Die Kinder bestaunten das für sie riesige Doppelbett mit den mit Stroh gefüllten Matratzen, den Federbetten und dem großen Stauraum darunter. Hier waren Stiefelknecht, Nachttopf und Wärmeflasche zu sehen. In einer hölzernen Wiege lag eine Babypuppe in einem „Steckkissen“, welches die Jüngste der Kinder unbedingt im Arm wiegen wollte. Gleich taten ihr es die anderen Kinder nach.
Das dritte Zimmer, die Trachtenstube, war auch von besonderem Interesse, weil die Kinder wussten, dass sie selber an diesem Nachmittag zur Trachtenträgerin bzw. Trachtenträger werden sollten. Eine 11-Jährige erklärte, dass alle Budaörser Frauen blaue Strümpfe trugen, unter dem Oberrock mehrere Unterröcke und stets eine Schürze. Das hatte sie sich vom vorherigen Jahr gut gemerkt.
Im größten Raum des Museums, in welchem sich viele handwerkliche Gegenstände und Werkzeuge befinden, sowie Fotos vom Wein- und Pfirsichanbau, fand der Rundgang seinen Abschluss. Hier wurde das Handwerk des Kammmachers vorgestellt. Die Kinder durften ein Ochsenhorn in die Hand nehmen. Sie erfuhren, dass daraus aus vielen mühseligen Arbeitsschritten Kämme gemacht wurden, die im Vergleich zu heutigen Kämmen echte Schmuckstücke sind.
Wilfried Sadzio, der für das leibliche Wohl der Kinder sorgte, hatte in der Zwischenzeit einige Palatschinken gebacken und rief plötzlich: „Deis Eisn is firtig!“ (Das Essen ist fertig) Schnell setzten sich alle Kinder an den Tisch und ließen sich die leckeren Palatschinken (Pfannkuchen) garniert mit Marmelade oder Nussnougatcreme schmecken. Danach gab es ein großes Lob für den „Chefkoch“.
Nach dem Essen war Zeit für das „Highlight“ des Tages. Wunderschöne, alte Kindertrachten konnten von den Kindern anprobiert werden. Die Mädchen zogen sich einen gestärkten, weißen Rock mit Falten, eine dunkle Schürze und eine mit Spitzen verzierte Bluse an. Die Jungentracht bestand aus einer schwarzen Hose, einem weißen Hemd und einem ärmellosen Jäckchen. Auch der Hut durfte nicht fehlen. Beim Gruppenfoto zeigten sich alle stolz und glücklich mit den schönen Sonntagsgewändern aus früheren Zeiten.
Zum Abschluss dieses abwechslungsreichen Nachmittags wurden auf dem Hof hinter dem Museum noch zwei kleine, leicht zu lernende Tänzchen eingeübt.
Es war ein schöner Nachmittag für alle, der im nächsten Jahr zur Sommerferienzeit sicher eine Fortsetzung finden wird.
Wuderscher Trachten beim Gemeindejubiläum 2025
Das 50-jährige Gemeindejubiläum am 29. Juni 2025 wurde in Bretzfeld mit einem riesigen Festumzug begangen. Es reihten sich 45 Gruppen in einen fortlaufenden Strang ein, dessen Ende bei der Startaufstellung bis in den Teilort Adolzfurt reichte.
Vor dem Termin erging noch eine Abfrage, welche angemeldeten Gruppen in Anbetracht der zu erwartenden Hitze möglicherweise absagen müssen. Der Budaörser Heimatverein war mit 12 Mitgliedern vertreten, 10 gemeldete Trachtenträger mussten wegen gesundheitlichen Risiken ihre Anmeldung zurückziehen.
Bei deutlich über 30 Grad ging die Männerriege mit ihrem Begleitfahrzeug, einem kleinen Leiterwagen, an die Startposition des Zuges in Adolzfurt. Dort dauerte es tatsächlich eine Stunde, bis der lange Tross sich auch für die Budaörser Gruppe mit der Nr. 32 in Bewegung setzte. Die ganze Zeit über in der prallen Sonne, einzig mit dem traditionellen Schattenspender, den schwarzen Hut, auf dem Kopf. Zum Teil im originalen Stiefelgewand oder in der Arbeitskleidung mit Schürze ging der Fußweg direkt auf das Heimatmuseum in Bretzfeld zu, wo die Damen in die Gruppe aufgenommen wurden.
An der Tribüne im Ortszentrum kommentiere Bürgermeister Piott jede vorbeiziehende Gruppe und stelle ihre Bedeutung für das Gemeinwesen vor. Als die Budaörser Gruppe an der Tribüne ankam, fand er sehr treffende Beschreibungen, was die Aufgaben Heimatvereins Budaörs/Wudersch anbelangt. Bürgermeister Piott betonte die Wichtigkeit der Erinnerungsarbeit gerade in heutiger Zeit, in der an vielen Orten unserer Welt wieder ähnliches Unheil stattfindet, wie es die ungarndeutschen Vertriebenen vor rund 80 Jahren erleiden mussten.
Es war auch sehr erfreulich, András Zsák von der Stadtverwaltung aus Budaörs unter den Gästen wahrzunehmen.
Am Ende des Umzuges war die Erleichterung groß, die Trachten und Kleider wieder wechseln zu können und gegen Kleidung zu tauschen, die der hochsommerlichen Witterung entsprach.
Kinderferienprogramm 2024 im Budaörser Heimatmuseum in Bretzfeld
Wie in den vergangenen Jahren fand im Heimatmuseum des Budaörser Heimatvereins wieder ein Kinderferien-programm statt. Die Museumsleiterin Irene Sadzio, Eleonore Schweizer und die „gute Seele des Hauses“ unsere Elisabeth Deininger führten elf Mädchen und vier Jungen durch die Ausstellungsräume. Dabei musste die muntere Kinderschar im Alter von 8 bis 11 Jahren eine Aufgabe erfüllen. Aus einer „Schatzkiste“ nahmen sie sich jeweils einen Gegenstand heraus, welcher zum Inventar des Museums gehörte. Beim Betreten eines Raumes hatten sie zu überlegen, ob sie ihren Gegenstand hier ausstellen könnten und wo dafür der passende Platz wäre. Im Trachtenraum wurde zum Beispiel ein Perlenschmuck für eine Braut, ein Kopftuch für eine ältere Frau und elegante Samtschuhe abgelegt.
Vieles gab es in den einzelnen Räumen zu erklären und auch Fragen der Kinder zu beantworten. In der Küche wurde der alte Holzherd genauso bewundert wie die schweren Bügeleisen, welche früher mit heißer Kohle befüllt wurden. Im Paradezimmer bestaunten die Kinder das riesige Doppelbett mit seinen Federbetten und dem großen Stauraum darunter, wo Stiefelknecht, Nachttopf und Wärmeflasche zu sehen waren. Großes Interesse hatten sie auch an einem in der Landwirtschaft früher üblichen Fuhrwerk, welches eine Bauernfamilie am Ende des 2. Weltkrieges als Fluchtfahrzeug nutzte. Zum Schluss der Museumsführung erfuhren die Teilnehmer noch wie aus Ochsenhörnern Kämme gemacht wurden.
Danach war Zeit für das erste „Highlight“ des Tages. Wilfried Sadzio, der sich den Kindern als „Chefkoch“ vorstellte, servierte seine leckeren, von ihm in der Küche zubereiteten „Palatschinken“ (ungarndeutsch für Pfannkuchen), welche entweder mit Aprikosenmarmelade oder mit süßem Quark gegessen werden konnten. Alle ließen sich das gute Essen mit Freude schmecken und nachdem die „Bäuchlein“ gefüllt waren, begann das zweite „Highlight“.
Wunderschöne, alte Kindertrachten waren im Vorfeld zurechtgelegt worden und konnten von den Kindern anprobiert werden. Die Mädchen zogen sich einen gestärkten, weißen Rock mit Falten an, eine Schürze und eine mit Spitzen verzierte Bluse. Die Jungentracht bestand aus einer schwarzen Hose, einem weißen Hemd und einem ärmellosen Jäckchen. Beim abschließenden Gruppenfoto zeigten sich alle stolz und glücklich mit den schönen Sonntagsgewändern aus alten Zeiten.
„Schön war es an diesem Nachmittag im Museum“, war die einhellige Meinung von Veranstaltern und Teilnehmern.
Text: Irene Sadzio
„Treffen und Wiedersehen“ beim Museumsfest im Ungarndeutschen Budaörser Heimatmuseum in Bretzfeld
Unter diesem Motto fand am Sonntag, 2. Juni 2024 unser beliebtes Museumsfest statt. Obwohl das Wetter an diesem Tage heftige Kapriolen schlug und Sturm und Hochwasser bescherte, fanden über 250 Besucherinnen und Besucher den Weg zu unserm Museum in Bretzfeld. So herrschte schon ab 12 Uhr Hochbetrieb in den Räumen der „alten Schule“, da die Außenanlagen wegen des Dauerregens nicht wie geplant genutzt werden konnten.
Viele stärkten sich an den Saiten- und Paprikawürsten oder „Maultaschenweckle“ und genossen die gemütliche Atmosphäre bis die offizielle Eröffnung im großen Raum des Jugendtreffs stattfand. Eine kleine Trachtengruppe umrahmte die Ansprachen der Vorsitzenden Theresia Mann und Stefan Vachaja bei der Eröffnung gegen 14 Uhr an diesem Festtag. Dabei stellen sie Leihgaben vom Jakob-Bleyer-Heimatmuseums in Ungarn vor. Im Flur der Jugendräume zeigte eine Ausstellung, das Ergebnis eines Projektes von Budapestern Schüler der vierten Klasse der Jakob-Bleyer-Schule. Die Gedanken der Schüler zum Thema: Vertreibung von 1946 waren bildlich und schriftlich festgehalten worden und fand unter den jungen und älteren Betrachtern großes Interesse. Diese künstlerischen Darstellungen brachten deutlich zum Ausdruck, dass es immer noch wichtig ist, den kleinsten Hass gegen andere Nationalitäten rechtzeitig zu stoppen.
Die Jakob-Bleyer-Schule ist eine sogenannte Nationalitäten-Grundschule mit den Jahrgängen von Klasse 1 – 8 und liegt mitten in Budaörs. Hier wird nicht nur Deutsch unterrichtet und gesprochen, sondern auch in dem Fach Volkskunde die Geschichte, das Leben, die Bräuche und Traditionen der Ungarndeutschen vermittelt.
Eine weitere Ausstellung erzählte die Geschichte über bedeutende Budaörser Sehenswürdigkeiten, sakrale Gebäude von damals und heute, die restauriert wurden. Es ist uns eine besondere Freude diese Ausstellungen auch weiterhin in unserem Museum zeigen zu können.
Großes Interesse fanden die Originaltrachten nach der Begrüßungsrede. Viele Besucherinnen und Besucher stellten einige Fragen dazu. Bei der Besichtigung unseres Trachten-Fundus im Dachgeschoss, welcher großes Erstaunen hervorrief, wurde darauf hingewiesen, dass wir schon längere Zeit nach Personen suchen, die uns beim Präsentieren der Trachten bei Veranstaltungen unterstützen könnten. Denn ein Großteil unserer Trachtenträgerinnen und -träger gaben altershalber das Tragen der Trachten auf.
Mittlerweile gab es wieder ein reges Treiben beim Besichtigen des Museums. Immer wieder fanden sich kleine Gruppen zusammen, die sich herzlich begrüßten und anschließend am Kuchenbüffet stärkten.
Für ein ganz besonderes Highlight sorgten zwei Lesungen von Anne Butz, unserer ehemaligen Schriftführerin. Erinnerungen von ihrer Mutter an die Zeit in Budaörs, zu kleinen Anekdoten zusammengefasst, trug sie gefühlvoll in ungarndeutscher (Wuderscher) Mundart den Besucher-Gruppen vor. Dass dies emotionale Reaktionen hervorrief, war nicht ungewöhnlich. Selbst Anne hatte bei den Erinnerungen manchmal Tränen in den Augen.
Als sich gegen 18:00 Uhr die letzten Besucher verabschiedeten, wurde deutlich, dass unser Musemsfest wieder einmal sehr viel positive Resonanz eingebracht hatte. Selbst das schlechte Wetter hat unsere Besucher nicht davon abgehalten vorbei zu kommen.
Ein großer Dank gebührt an dieser Stelle unseren Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen des Musuemsfest beigetragen haben. Ohne diese Hilfe ist die Gestaltung eines solchen Festes nicht mehr möglich.
Daher würden wir uns freuen, wenn sich noch weitere Personen zum Helfen bei uns melden würden unter:info(@)heimatverein-budaoers.de E. Schweizer







Sonderführung im Ungarndeutschen Budaörser Heimatmuseum in Bretzfeld
Am Sonntag 14. April 2024 suchte die ehemals Budaörser Familie Winkler bei einer Sonderführung nach ihren Wurzeln. Die bislang größte Besuchergruppe reiste zum Teil aus weit entfernten Orten an. Sogar aus Norddeutschland und Basel waren 44 Erwachsene und mehrere Kinder in das Ungarndeutsche Museum in Bretzfeld gekommen.
Vier Vorstandsmitglieder des Budaörser Heimatvereins übernahmen die Führung durch das Budaörser Museum, berichteten vieles über den gemeinsamen Ursprungsort und beantworteten auch zahlreiche interessierte Fragen dazu.
Obwohl zeitweise ein dichtes Gedränge entstand, entwickelte sich sogar ein familiäres Miteinander, das mit dem Interesse am Leben und Wirken der Vorfahren eine gemeinsame Basis hat.
Der angeregte Austausch über die Ansiedlung, das Alltagsleben und die Kultur der Ungarndeutschen Bevölkerung in Budaörs,
fand seinen Höhepunkt in der Vorstellung der Arbeit eines der Besucher.
Er hatte beeindruckend umfangreiche handschriftliche Aufzeichnungen seiner Schwiegermutter, die über die Kriegs- und Vertreibungszeit erzählt, in das heutige Deutsch übertragen. Daraus entsteht ein kleines Buch, das die wertvollen Schilderungen für die Nachkommen erhält. Bei Kaffee und Kuchen tauschte sich anschließend die Familie Winkler über ihre Eindrücke vom Museum und natürlich den familiären Neuigkeiten aus. Sie verabschiedeten sich herzlich von dem Vorstand in dem Wissen, dass sie noch einmal wieder kommen möchten. E. Schweizer
Budaörser Trachtengruppe besuchte den 67. Bundesschwabenball in Gerlingen
Angezogen mit den alten Budaörser Trachten, wurde die kleine Delegation des Budaörser Heimatvereines beim Gerlinger Schwabenball am 13. April mit einem Sektempfang begrüßt. Überraschend wenig weitere Trachtengruppen stellten sich auf und marschierten gut gelaunt mit uns in die Halle ein. Musikalisch begleitet von der ungarischen „Spitzbuben“- Kapelle aus Werischwar umrundeten die Trachtenträgerinnen und -träger die Besucher des Gerlinger Schwabenballes, die dazu beschwingt im Takt applaudierten.
Die überschaubaren Trachtengruppen formierten sich auf der Bühne. Davor stellten sich die Donauschwäbische
Tanz- und Folkloregruppe aus Reutlingen, die Tanzgruppe der Donau-schwaben aus Mosbach, sowie das ungarische Donauschwäbisches Volkstanzensemble aus Werischwar auf.
Nach einer Begrüßung durch den Bürgermeister Dirk Oestringer, eröffnete der Bundesvor-sitzende der LDU Joschi Amend den 67. Bundesschwabenball und stellte den Anwesenden die einzelnen Trachtengruppierungen vor. Er betonte in seiner Rede, dass die Trachtenträgerinnen und -träger durch ihr Mitwirken bekennende Ungarndeutsche sind. Die Zeitzeugen-Generation verringert immer mehr, umso wichtiger ist es, die Bräuche der vertriebenen Ungarndeutschen weiterzutragen. Der Auszug der Trachtengruppen von der Bühne wurde wieder von der „Spitzbubenkapelle“ aus Werischwar begleitet.
Bei der anschließenden Festrede vom Vizepräsidenten des Bundes der Vertriebenen, Stephan Mayer (MdB), wurde klar vermittelt, dass zukünftig solche Veranstaltungen weniger finanzielle Unterstützung von der Regierung erhalten.
Der ungarische Generalkonsul Dr. András Izsák begrüßt alle Gäste in der Halle und betonte, dass ihm die Partnerschaft mit Gerlingen sehr viel bedeutet und er sich freue wieder hier zu sein.
Zwischen den einzelnen Reden wurden viele Trachtentänze der diversen Ensembles vorgeführt und sorgten für eine gute Stimmung. Für das leibliche Wohl war auch gut gesorgt und Tanzeinlagen für das Publikum rundete den Abend ab.
Festzustellen bleibt, dass die Trachtenträgerinnen und -träger immer weniger werden. So ist es besonders wichtig, zukünftig jüngere Generationen dafür zu begeistern.
E. Schweizer
Wer gerne einmal ein solches Gewand tragen und uns bei einem Event unterstützen möchte, meldet sich bitte bei: Irene Sadzio 07941-36244 oder Theresia Mann 07267-1515










































