Berichte
Hier finden Sie die einzelnen Berichte der Jubiläumsveranstaltungen 2025
Auftakt zum Jubiläumsjahr geglückt – Glühweinfest der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Waldbach
Ein Auftakt nach Maß ins Jubiläumsjahr – und das obwohl es in der Nacht und am Morgen des 5. Januar bei Regen und Wind noch so gar nicht nach einem wettertechnisch schönen Beginn des Jubiläumsjahres ausgesehen hatte.
Aber die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Waldbach ließ sich nicht irritieren und so wie sich das schlechte Wetter verzogen hatte, sind auch die Gäste zum Auftakt ins Festjahr rund ums Feuerwehrhaus nach Waldbach gekommen.
Und das lag sicher nicht nur daran, dass es zum Start ins Jubiläumsjahr „50 Jahre Gemeinde Bretzfeld“ 50 Extra-Tassen vom schmackhaften Glühwein gratis für die Besucherinnen und Besucher gab.
Bürgermeister Martin Piott durfte zusammen mit dem Abteilungskommandanten David Bauer und seiner fleißigen und schlagkräftigen Mannschaft die Gäste begrüßen und mit einem Augenzwinkern wurde der alte Schlager „Auf einmal ist man 50 . . .“ eingespielt. In diesem Liedtext heißte es unter anderem, „drum kann man auch mit 50 noch jung und glücklich sein“ und genau das wünschte sich der Bürgermeister für die Gemeinde Bretzfeld und Ihre Bürgerinnen und Bürger, nämlich dass man sich immer jung fühlt und dass man glücklich ist. Wobei Glück nicht immer nur auf das Materielle bezogen sein sollte, sondern auf die Mehrwerte echter Gemeinschaft und gemeinsamer Begegnungen, wie das Glühweinfest der Freiwilligen Feuerwehr Waldbach auf das Beste bewiesen hat.
Ein schöner Abend und ein wunderbarer Auftakt für das große Jubiläumsjahr der Gemeinde Bretzfeld.
Bretzfeld feiert 50 Jahre: Ein besonderer Neujahrsempfang mit Musik und Gemeinschaft
Am 9. Februar fand anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Gemeinde Bretzfeld ein besonderer Neujahrsempfang in der katholischen Kirche in Bretzfeld statt. Rund 350 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung und füllten die Kirche bis auf den allerletzten Platz.
Musikalisch wurde der feierliche Abend vom Jugendprojektorchester gestaltet, das unter der Leitung von Magnus Willems stand. Das Orchester, das Talente aus verschiedenen Musikvereinen der Region vereint, begeisterte das Publikum mit Stücken wie Yorkshire Ballad, An Irish Rhapsody und Tales from Scotland. Zu den beteiligten Vereinen zählen:
Jugendblasorchester Neuenstein, Blaskapelle Untersteinbach, Stadtkapelle und TSG Musikzug Öhringen, Musikvereine Bretzfeld, Pfedelbach, Waldenburg und Langenbeutingen.
Die musikalische Vielfalt und das Engagement der jungen Musikerinnen und Musiker boten einen festlichen Rahmen, der dem Jubiläum in besonderer Weise gerecht wurde.
Bürgermeister Martin Piott begrüßte die Anwesenden herzlich und freute sich, die 13.000. Einwohnerin der Gemeinde vorstellen zu dürfen: Amelia Fade aus Schwabbach, die am 16. Januar 2025 geboren wurde. Gemeinsam mit ihren Eltern, Lukas und Veronika Fade, erhielt sie als Willkommensgeschenk eine liebevoll gestaltete Windeltorte.
Die erste stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Jauernik würdigte in ihrer Ansprache die Besonderheit des Jugendprojektorchesters und hob dessen gemeinschaftlichen Charakter hervor. Der zweite stellvertretende Bürgermeister Boris Birkert gab einen Ausblick auf das bevorstehende Jubiläumsjahr, das mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert wird. Er betonte zudem, dass freiwillige Helfer stets willkommen sind.
Bürgermeister Martin Piott bedankte sich herzlich bei dem Jugendprojektorchester für den herausragenden Auftritt. Auch die Gäste waren von der Musik begeistert und forderten unter großem Beifall eine Zugabe, die das Orchester mit dem Lied Hallelujah gerne gewährte.
Im Anschluss an das Programm waren alle Gäste zu einem kleinen Umtrunk eingeladen, der regen Zuspruch fand. Die Veranstaltung bot so Gelegenheit für persönliche Gespräche und geselligen Austausch.
Die Gemeinde Bretzfeld freut sich auf ein ereignisreiches Jubiläumsjahr und dankt allen Beteiligten für ihre Unterstützung und ihr Engagement.







„Mehr als 50 Jahre Integration in Bretzfeld“
Bretzfelder Bündnis für Vielfalt und Toleranz
Unser Informationsabend am 14. Februar wurde von reichlich 80 Anwesenden interessierten verfolgt. Die persönlich vorgetragenen Geschichten von Vertreibung, Flucht und Auswanderung waren berührend, teils auch schockierend. Mitgewirkt haben Menschen aus Budaörs, Afghanistan, Syrien und der Ukraine, die sich hier ein neues Leben erarbeitet haben und die ihre Dankbarkeit ausdrücken dafür, dass sie dabei von „Einheimischen“ unterstützt wurden. Arbeitgeber aus sozialen Institutionen (Haus zum Fels), aus der Verwaltung (Rathaus Bretzfeld) und ortsansässigen Unternehmen (BGU und Eckla) berichten von ihren Erfahrungen mit der Beschäftigung von Zugewanderten.
Als Einstieg in das Thema zeigten wir den Kurzfilm „Unvollständige Stadt“: Marcel Milbich aus Bretzfeld (selbst Enkel von Vertriebenen aus Budaörs) hat diesen Film 2024 in Öhringen mit 2 Ukrainerinnen gestaltet und produziert: Wie sähe unser Alltag aus ohne ausländisch Mitbürger und Neubürger? Wir hätten riesige Lücken bei der Alten- und Krankenpflege, in den Betrieben und bei Existenzgründungen, auch die Kultur wäre ärmer an besonderen Talenten. Und es gäbe weniger Kinder…
Für den entgegengebrachten Respekt des Publikums danken wir sehr herzlich. Unser Dank gilt darüber hinaus Frau Mann vom Budaörser Heimatverein, Frau Buntin und Frau Matzler vom Haus zum Fels, Herr Eckstein und Herr Steinbrenner als Unternehmer sowie Bürgermeister Piott für sein Grußwort und seinen Beitrag als Arbeitgeber, ebenso Sebastian Banzhaf für seine Moderation. Das größte Dankeschön und unsere besondere Anerkennung verdienen allerdings die Menschen, die den Mut aufgebracht haben, an diesem Abend in einer neu erlernten Sprache über ihre persönlichen Erfahrungen zu sprechen.
Dance-it begeistert vor ausverkauftem Haus
Am Samstag, den 22. Februar, verwandelte sich die Mehrzweckhalle in Scheppach in einen pulsierenden Tanztempel. Bereits zum achten Mal in zehn Jahren hieß es: „Dance IT“ – in diesem Jahr eingebettet in die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Gemeinde Bretzfeld.
Vor ausverkauftem Haus erlebten die Besucher einen mitreißenden Abend, an dem 17 Tanzgruppen des TSV Bitzfeld, der TSG Bretzfeld, des TSV Schwabbach sowie des ASV Scheppach-Adolzfurt ihre monatelang einstudierten Choreografien präsentierten. Die Vielfalt der dargebotenen Tanzstile begeisterte das Publikum und sorgte für eine mitreißende Atmosphäre.
Ein besonderer Höhepunkt des Abends war der gemeinsame Flashmob: Beeindruckende 174 Tänzerinnen und Tänzer füllten Bühne und Zuschauerraum, sodass die Halle förmlich bebte. Das Zusammenspiel von Musik, Bewegung und Publikumsnähe machte diesen Moment zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Wir blicken auf einen gelungenen Abend zurück und bedanken uns herzlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Bretzfeld, der Gemeinde Bretzfeld sowie allen Helferinnen, Helfern und Unterstützern. Ohne dieses Engagement und die tatkräftige Mithilfe wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich gewesen.
Feierliche Vernissage im Rathaus Bretzfeld
Am Freitag, den 28. Februar 2025, wurde im Rathaus Bretzfeld die feierliche Vernissage zur Kunstausstellung des Bretzfelder Kunstverein e.V. anlässlich des 50-jährigen Gemeindejubiläums eröffnet. Zahlreiche kunstinteressierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung und erlebten einen inspirierenden Abend voller kreativer Impressionen.
Bürgermeister Martin Piott begrüßte die Anwesenden herzlich und betonte in seiner Ansprache die besondere Bedeutung dieser Ausstellung für die Gemeinde: „Diese Kunstwerke spiegeln nicht nur die Geschichte und Entwicklung Bretzfelds wider, sondern zeigen auch die enge Verbindung zwischen Kunst und Gesellschaft.“ Frank Rehm, Vorstand des Bretzfelder Kunstvereins richtete ebenso Worte an die Besucher, gab spannende Einblicke in die Entstehung der Ausstellung und stellte die Künstlerinnen und Künstler vor.
Die präsentierten Werke faszinieren durch ihre Vielfalt: Von historischen Bezügen über abstrakte Interpretationen bis hin zu beeindruckenden Fotografien bietet die Ausstellung ein breites Spektrum an künstlerischen Perspektiven. Ergänzt wurde die Schau durch ausdrucksstarke Skulpturen, von Rolf Anger, die das Gesamtbild der interessanten Ausstellung abrunden.
Besonders erfreulich war die lebhafte Interaktion zwischen den Kunstschaffenden und den Besuchern. Viele nutzten die Gelegenheit, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen, Hintergründe zu den Werken zu erfahren und sich über die künstlerische Auseinandersetzung mit der Gemeinde Bretzfeld auszutauschen.
Die Ausstellung kann noch bis Ende Oktober 2025 während der regulären Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich von der kreativen Vielfalt inspirieren zu lassen und die Gemeinde Bretzfeld aus einer neuen, künstlerischen Perspektive zu entdecken.
Gemeindefrühstück zum 50-jährigen Jubiläum der Gemeinde Bretzfeld
Am Sonntag, den 2. März 2025, feierte die Gemeinde Bretzfeld ihr 50-jähriges Bestehen mit einem feierlichen ökumenischem Gottesdienst und Gemeindefrühstück in der vollbesetzten Brettachtalhalle. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung und erlebten einen festlichen Vormittag voller Gemeinschaft und Begegnung.
Den Auftakt bildete der ökumenische Gottesdienst, der um 9:00 Uhr begann. Pfarrerin Schautt, Diakon Detlef Wächtersbach und Bürgermeister Martin Piott gestalteten die feierliche Andacht, in der die Bedeutung von Zusammenhalt und Miteinander im Fokus stand. Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung vom Popchor Zwischentöne, der mit seinen modernen Klängen für eine besondere Atmosphäre sorgte und die Anwesenden begeisterte.
Im Anschluss lud die Gemeinde gemeinsam mit allen LandFrauen-Vereinen der Gemeinde Bretzfeld zu einem reichhaltigen Frühstück ein, das mit viel Liebe organisiert wurde. In geselliger Runde nutzten viele Gäste die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und das Jubiläum gemeinsam zu feiern. Die fröhliche Stimmung und das vielfältige Buffet trugen zu einem rundum gelungenen Vormittag bei.
Bürgermeister Martin Piott zeigte sich erfreut über die große Resonanz und bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern, insbesondere bei den LandFrauen, für ihren tatkräftigen Einsatz.
Das Gemeindefrühstück war ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr der Gemeinde Bretzfeld und verdeutlichte einmal mehr die starke Verbundenheit der Bürgerschaft. Die Veranstaltung war geprägt von herzlicher Gemeinschaft und einer rundum positiven Stimmung – ein gelungener Start in den Tag und eine würdige Feier im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Gemeinde.
DooWop Mädla zu Gast am 08.03.2025 im Bürgersaal Adolzfurt
Auf ihrer Kartoffelsalat-Tour machten die „DooWop Mädla“ halt bei den Adolzfurter Landfrauen, die im Rahmen des Bretzfelder Jubiläums in den Bürgersaal Adolzfurt einluden.
Im restlos ausverkauften Saal interpretierten die Sängerinnen, Musikerinnen, Kabarettistinnen, Tänzerinnen… Welthits der 50er und 60er Jahre neu, indem sie diese einfach ins Schwäbische „übersetzen“.
Mit häufig wechselndem Outfit, Wortwitz, 4-stimmigen Songs und schwäbischen Liedtexten wurde das Publikum nicht nur bestens unterhalten, sondern auch immer wieder ins Programm mit einbezogen. Hier fanden sich der eine oder die andere in Liedtexten „I nemm zu“, „I bin schee“ oder im „Lole Mole“ wieder.
So möchten sich die Adolzfurter Landfrauen sehr herzlich bei allen Helfern und Helferinnen und den Besuchern bedanken. Herzlichen Dank auch an unsere Unterstützer: der Raiffeisenbank Hohenloher Land, der Bäckerei Spindler, dem Weingut Birkert und der Gemeinde Bretzfeld.
Stimmungsvolles Doppeljubiläum in der Kelter Geddelsbach: Annâweech begeistert mit 30 Jahren MundArt-Musik
Ein Abend voller Emotionen, Musik und Hohenloher Lebensfreude: Am 7. Mai 2025 fand im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Gemeinde Bretzfeld ein ganz besonderes Konzert statt. In der stimmungsvoll dekorierten Kelter in Geddelsbach feierte die weit über die Region hinaus bekannte MundArt-Band Annâweech ihr 30-jähriges Bestehen – gemeinsam mit einem begeisterten Publikum und im Zeichen eines halben Jahrhunderts Bretzfelder Gemeindegeschichte.
Bereits beim Einlass um 18:30 Uhr war die Vorfreude spürbar – kein Wunder, denn alle Karten waren restlos ausverkauft. Um 19:30 Uhr betraten die Musikerinnen und Musiker die Bühne und nahmen das Publikum mit auf eine musikalische Zeitreise: 30 Lieder aus 30 Jahren Bandgeschichte standen auf dem Programm. Dabei spannte sich der Bogen von den frühen Anfängen bis zu aktuellen Titeln – stets im unverkennbaren Stil von Annâweech: authentisch, gefühlvoll und tief verwurzelt in der Hohenloher Heimat.
Mit über 160 eigenen Songs, mehr als 500 gespielten Konzerten und 11 veröffentlichten Alben blickt die Band auf eine beeindruckende Karriere zurück. Auch an diesem Abend wurde deutlich, wie sehr Annâweech die regionale Musikszene geprägt hat. Die eingängigen Melodien, die tiefsinnigen Texte in Hohenloher Mundart und die spürbare Nähe zur Heimat sorgten für zahlreiche Gänsehautmomente – und immer wieder für begeisterten Applaus.
Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten die LandFrauen Geddelsbach, die mit kulinarischen Spezialitäten und herzlicher Gastfreundschaft das Fest abrundeten.
Das Konzert war nicht nur musikalisch ein Höhepunkt, sondern auch ein Zeichen der Verbundenheit zwischen Menschen, Musik und Heimat. Ein gelungener Abend, der sowohl das Jubiläum der Gemeinde Bretzfeld als auch das beeindruckende Schaffen von Annâweech auf besondere Weise würdigte.
Buntes Treiben in Bretzfeld am Festwochenende mit dem großen Festumzug
Eröffnung Musikfescht
Das große Jubiläums-Musikfescht wurde am Freitagabend feierlich von Herrn Bürgermeister Piott mit einem Fassanstich eröffnet. Gemeinsam mit der ersten Vorständin des Musikvereins Bretzfeld, Mareike Landenberger, begrüßte Herr Piott die zahlreichen Gäste und beide dankten den vielen Helferinnern und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz.
„Ein Jubiläumsfest in dieser Größenordnung kann man dem Musikverein Bretzfeld mit gutem Gewissen anvertrauen“, betont Herr Piott. In Sachen Organisation bleibt der Verein unangefochten an der Spitze. Das beweist der Musikverein zu seinem 100. Geburtstag erneut.
Als der Fassanstich anstand, machten technische Probleme den beiden zwar einen Strich durch die Rechnung - doch die Gäste mussten nicht lange auf dem Trockenen sitzen. Kurzerhand wurde das Freibier direkt am Bierstand ausgeschenkt und so unter die Leute gebracht.
Ab 20 Uhr heizten dann die Waldmühlbacher mit ausgelassener Partymusik die Menge ein. Zwei wirklich sehr schöne und ausgelassene Festabende nahmen seinen Gang.
Festumzug
Am Sonntag stand dann bei heißen 32 Grad das Highlight des Festsommers in Bretzfeld an: Der große Festumzug anlässlich des gemeinsamen Gemeinde- und Musikvereinsjubiläums. Mit über 2.000 Teilnehmenden und einer großen Besucheranzahl entlang der Dorfmitte wurde der Umzug zu einem vollen Erfolg. Das war nur Dank der Teilnahme von 12 Musikvereinen, neun Kindergärten und Schulen, sieben Sportvereinen und 17 Freizeit- und Hobbyvereinen möglich.
Bürgermeister Piott nahm pünktlich um 13.30 Uhr in einer der Kutschen Platz und nutzte die Gelegenheit, die Zuschauer entlang der Strecke bis zur Ehrentribüne zu begrüßen. Dort angekommen wurde er von seinen geladenen Gästen empfangen – darunter befreundete Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden und aus der Marktgemeinde Pretzfeld, MdB Christian von Stetten und unser Landrat Ian Schölzel, sowie der Abgesandte aus Budaörs, András Zsak.
Es folgte ein kurzes Grußwort von Herrn Piott. Da der Festumzug nicht pausierte, ging es direkt weiter mit der Moderation der Umzugsläufer. Jede Gruppe wurde durch eine kurze Darstellung ihrer Entstehungsgeschichte, ein Motto oder ein Gedicht begleitet. Der Musikverein Bretzfeld führte als einer der vier Jubilare den Umzug an, gefolgt vom Reit- und Fahrverein Brettachtal mit mehreren Kutschen. Etwas später folgten der Schlepper der Weinkellerei Hohenlohe mit den beiden Weinhoheiten und die Gruppe der Gemeinderäte Bretzfeld mit den Pretzfelder Freunden.
Für eine besondere Farbenvielfalt sorgten die Bretzfelder Kindergärten und Schulen, die jeweils in verschieden farbigen T-Shirts auftraten. Zur Vielfalt haben u.a. auch die ausgefallenen Kostüme des ASV Scheppach-Adolzfurt, die historischen Trachten des Heimatvereins Budaörs und die abwechslungsreichen Uniformen der Musikvereine beigetragen.
Auch der Besuch aus Pretzfeld hat sich etwas Besonderes einfallen lassen: wer Lust auf ein gekühltes Bier aus Oberfranken hatte, wurde von den Pretzfeldern über ein mitgebrachtes Bierfass schnell bedient. Feucht fröhlich ging es auch bei der Gruppe der Weinkellerei Hohenlohe zu, die mit guter Laune und regionalen Tropfen für Abkühlung sorgte.
Nachdem der Umzug an der Adolzfurter Straße und Einsteinstraße von den Zuschauern bewundert wurde, fand er im Festzelt seinen Abschluss. Die Pretzfelder Musikanten begleiteten den Einzug der Gruppen, die dort anschließend den Nachmittag ausklingen lassen konnten.
Jubiläumswanderung - 5 Halbtagestouren auf dem Rundwanderweg Brettachtal
Mit Führern des Bitzfelder Schwäb. Albvereins
Jubiläumswanderung rund um Bretzfeld in 5 Halbtagestouren – insgesamt 50 km Natur pur.
Inzwischen sind 3 Etappen geschafft – nach den Sommerferien geht es dann mit Tour 4 und 5 weiter.
1. Etappe:
Bretzfeld – Bitzfeld – Weißlensburg - Siebeneich
Die erste Etappe wurde am 27.04.2025 von 45 froh gelaunten Wanderern in Angriff genommen. Treffpunkt war die Bürgerwiese in Bretzfeld.
Wanderführerin Rosemarie Ruopp hatte eine schöne Route ausgesucht mit interessanten Pausen: In der Laurentiuskirche Bitzfeld, wo uns Frau Grieb viel über Kirche und deren Bilder erzählen konnte und Peter Damson zum Mitsingen aufforderte, in Weißlensburg, hier zeigte uns der Ortsbeauftragte Rolf Kern den Ort, an dem im Mittelalter eine Burg gestanden hat, und beim Schafhof Jauernik, dort gab es Kaffee und Kuchen sowie leckeres Eis. Gut gestärkt ging es dann weiter nach Siebeneich an die Siebeneicher Grillhütte, wo die erste Tour bei einem Glas Wein und einer wundervollen Aussicht über das Brettachtal ausklang.
2. Etappe:
Steinerner Tisch – Dimbach – Sperbelhau – Wieslensdorf
Zur zweiten Etappe am 18.05.2025 hatten sich wieder 45 Wanderfreunde angemeldet, und das Wetter zeigte sich von der besten Seite. Beginn der Wanderung war am Steinernen Tisch und von Wanderführer Gerhard Bächtle konnten die Wanderer erfahren, wie der Steinerne Tisch wohl zu seinem Namen kam. Von dort aus führte die Wanderroute durch den Wald und durch Weinberge nach Dimbach. Auch in Dimbach gab es bei einer kleinen Pause auf dem Platz gegenüber dem Kirchturm mit altem Schul- und Rathaus einige geschichtliche Informationen. Von Dimbach aus ging es durch das Waldgebiet Sperbelhau in Richtung Wieslensdorf. Nach 10 km durch Wald, Weinberge und Wiesen und vielen netten Gesprächen und natürlich einer Pause mit Getränken und Brezeln, wurden die Wanderer mit dem Bus zurück nach Bretzfeld gebracht.
3. Etappe: Steinknickle – Maienfels
– Brettach – Schönhardt – Neuwirthau
Die 3. Etappe am 13.07.2025 startete in Neuhütten am Steinknickle. Geplant war von Wanderführer Norbert Schmidt eigentlich, dass die Wanderer den Turm besteigen können und die herrliche Aussicht Richtung Katzenbuckel und Odenwald bei wieder bestem Wetter genießen können. Das Wetter hielt sich daran, der Turm war leider aufgrund Renovierungsarbeiten gesperrt. Was der guten Stimmung aber keinen Abbruch getan hatte. Die Wanderer machten sich auf den Weg in Richtung Maienfels, wo die Gruppe dann mit einem schönen Ausblick über das Brettachtal belohnt wurden. An der Burg gab es von Wanderführer Norbert Schmidt einige Informationen über die Burg und deren Nutzung. Nach der Besichtigung der Kirche in Maienfels machte sich die Gruppe an den steilen Abstieg nach Brettach, dort standen schon Getränke und Brezeln zur Stärkung bereit. Frisch gestärkt ging es durch den schattigen Wald hoch hinauf über Schönhardt zum Neuwirtshaus. Mit dem Bus ging es dann wieder zurück nach Bretzfeld. Vielen Dank an die Wanderführer Rosemarie Ruopp, Gerhard Bächtle und Norbert Schmidt vom Schwäbischen Albverein Bitzfeld.
Tour 4 ist am 21.09.2025, Tour 5 am 19.10.2025
Weltkinderfest in Bretzfeld
Das Weltkinderfest in Bretzfeld lockte auch in diesem Jahr zahlreiche Familien und Kinder auf das Festgelände und bot eine lebhafte, fröhliche Atmosphäre voller Musik, Tanz und Kinderlachen – trotz sommerlicher Temperaturen von über 30 Grad.
Besondere Höhepunkte des Tages waren die Aktionen der Royal Rangers beim Kistenstapeln, die Wasserspiele mit der Jugendfeuerwehr und die faszinierenden Darbietungen des Zirkus Abbracci. Jonglage, Einradfahren und akrobatische Einlagen begeisterten das Publikum und sorgten für staunende Kinderaugen. Ebenfalls feierlich wurde die Ehrung von Kindern der Inklusionsgruppe des ASV Scheppach-Adolzfurt vorgenommen, die sich mit großem Engagement bei den Special Olympics beteiligt hatten.
Die Sportkreisjugend war mit mehreren Stationen vertreten, darunter ein übergroßes „Vier gewinnt“, das besonders bei den älteren Kindern großen Anklang fand. Daneben boten zahlreiche Vereine interaktive Spiele, Bastelaktionen und Mitmach-Angebote, die das Fest zu einem abwechslungsreichen Erlebnis für alle Altersgruppen machten.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt: Essensstände verwöhnten die Besucher mit vielfältigen Snacks wie Chicken Wings, Crêpes, Börek und Slush-Eis.
Das Weltkinderfest wird jährlich vom Kreisjugendring in Zusammenarbeit mit zahlreichen Vereinen, Verbänden und ehrenamtlich Engagierten organisiert. Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen gestalten das Programm gemeinsam mit örtlichen Gruppen, wodurch Vielfalt und Gemeinschaft nachhaltig gefördert werden. In diesem Jahr übernahmen erstmals Landrat Ian Schölzel und Bürgermeister Martin Piott die Schirmherrschaft des Festes.
Bretzfeld feiert ein einzigartiges Jubiläumsfest voller Höhepunkt - offizieller Festakt
Am 14. September 2025 feierte die Gemeinde Bretzfeld den offiziellen Festakt zum 50-jährigen Gründungsjubiläum mit Zapfenstreich und Feuerwerk auf dem Hofgelände der Weinkellerei.
Von 15.00 bis 21.00 Uhr erlebten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher ein buntes und sehr abwechslungsreiches Programm. In den Wochen zuvor hatten die Bauhof- und Verwaltungsmitarbeiter eng zusammengearbeitet, um den Festtag optimal vorzubereiten. Schon am Freitag wurden Stromleitungen verlegt, Verkehrszeichen aufgestellt und Stände aufgebaut. Am Samstag folgten das Spielmobil, Fahnen und Lichterketten. Den festlichen Feinschliff erhielt das Gelände am Sonntagvormittag durch eine bunte Dekoration.
Die ersten Gäste trafen – früher als erwartet – bereits um 14.30 Uhr ein, während das Organisationsteam noch letzte Hand anlegte. Punkt 15.00 Uhr begrüßte Bürgermeister Martin Piott die Bürgerinnen und Bürger von Bretzfeld und übergab die Moderation an die ehemalige Württembergische Weinkönigin Larissa Salcher. Sie führte souverän und humorvoll durch das Programm.
Der Auftakt gestaltete die Delegation aus der befreundeten Stadt Budaörs, mit welcher die Partnerschaft schon seit mehr als 36 Jahren gepflegt wird und die ein sehr wertvoller Teil der Gemeindegeschichte Bretzfelds ist.
Romano Glaszo und der Offene Chor Budaörs begeisterten mit heiteren ungarischen Volksliedern und Volkstänzen. Im Anschluss präsentierte der Männergesangverein Geddelsbach ein breites Repertoire und schloss den gleichermaßen beeindruckenden wie freundschaftlichen Vortrag mit einem gemeinsamen Lied zusammen mit dem Budaörser Chor. So zeigte sich einmal mehr die enge Verbundenheit zwischen Bretzfeld und seiner Partnerstadt Budaörs, die über das gesamte Wochenende hinweg mit einem eigenen Programm gepflegt wurde.
Es folgte die „Glücksstunde“ mit verschiedenen Weinhoheiten. Larissa Salcher übergab die Hauptpreise des Luftballonweitflugs vom Unterheimbacher Dorffest am 19. Juni. Gemeinsam mit der Gemeinde Bretzfeld waren bunte Gewinnpakete zusammengestellt worden, als Hauptpreis winkten Eintrittskarten für den Freizeitpark Tripsdrill.
Auch die jüngsten Bretzfelder standen im Mittelpunkt: Die ehemaligen Weinhoheiten Natalie Schäfter und Franziska Baier führten eine Verlosung für die Kindergärten durch.Diese hatten kreative Ortseingangsschilder zum Motto „50 Jahre Bretzfeld“ gestaltet. Die fünf Hauptpreise bestanden aus Brettspielen und Wertgutscheinen für einen Kindergartenausstatter. Als kleinen „Trostpreis“ spendierte die Gemeinde allen übrigen Kindergärten eine Runde Eis.
Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto präsentierten die amtierenden Hohenloher Weinhoheiten Weinkönigin Simela und Weinprinzessin Luna die eigens aufgelegten Jubiläumsweine der Gemeinde. Passend dazu konnten die Gäste ein freies Probiergläschen Weißburgunder oder Lemberger genießen.
Simela und Luna wurden von weiteren in Bretzfeld sehr bekannten und beliebten Persönlichkeiten abgelöst: Tamás Wittinghoff, der Bürgermeister von Budaörs und der Bürgermeister Pretzfelds, Steffen Lipfert mit seinen Stellvertretern sprachen Wünsche für die Zukunft aus und blickten auf eine lange gemeinsame Reise, durch die eine enge Freundschaft zu den Kollegen aus Bretzfeld entstanden ist. Zum Gemeindejubiläum übergaben sie besondere Geschenke der Freundschaft, wie eine eigens erstellte Bilderserie und eine Gemeinschaftswellenbank, für die es jetzt gilt die besten Plätze zu finden.
Danach sorgten die Dudelsackspieler der Hohenlohe Highlanders Pipes & Drums mit eindrucksvollen Klängen für Begeisterung und nahmen die Gäste mit auf eine musikalische Reise in die schottischen Highlands.
Ein Blick zurück in die Bretzfelder Erfolgsgeschichte folgte in einer Gesprächsrunde mit Bürgermeister a.D. Herbert Sickinger und Bürgermeister a.D. Thomas Föhl. Landrat Ian Schölzel ergänzte mit seinem Blick auf die Gemeinde Bretzfeld als „Vorzeigegemeinde im Hohenlohekreis“.
Für den nächsten Höhepunkt sorgte der Einmarsch der 70-köpfigen Knabenkapelle Dinkelsbühl, die eigens mit zwei Reisebussen angereist war. Mit ihren traditionellen Märschen und ihren Rokoko-Uniformen zogen die jungen Musiker sofort alle in ihren Bann. Unter Leitung von Dirigent Johannes Krauß bot sich ein musikalischer Auftritt der ganz besonderen Art.
Die Festrede und Grußworte von Bürgermeister Martin Piott kamen zwar ruhiger daher, aber nicht weniger spannend und ermutigend. Dankbar für seine Erfahrungen ließ er die Bretzfelder an seiner Haltung zur Entwicklung unserer Gemeinde teilhaben und rief dazu auf, weiterhin strebsam, mutig und engagiert sich in das Gemeindeleben einzubringen.
Im Anschluss an den letzten Wortbeitrag des Tages schlossen sich die festlichen Höhepunkte des Jubiläums an. Die Dinkelsbühler Knabenkapelle marschierte erneut auf – diesmal begleitet von 150 Fackelträgern der Freiwilligen Feuerwehr Bretzfeld. Die Feuerwehrmänner und -frauen der aktiven Wehr, der Jugendfeuerwehr und Altersabteilung hatten sich um die Knabenkapelle und die Dudelsackspieler formiert und rahmten diese perfekt ein.
In der Abenddämmerung bot sich ein einzigartiges Bild, das durch eine stimmungsvolle Beleuchtung des Geländes verstärkt wurde. Begleitet von den Highlanders erklang eine Serenade aus drei Stücken, die das Publikum auf das große Finale vorbereitete.
Bevor der musikalische Zapfenstreich begann, erklärte Moderatorin Larissa Salcher die historische Bedeutung sowie die Regeln bei diesem feierlichen Akt. Weit über 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten gebannt die achtteilige Abfolge des Zapfenstreichs. Mit dem gemeinsamen Singen der deutschen Nationalhymne endete der offizielle Teil in einem rauschenden Applaus.
Den krönenden Abschluss bildete ein farbenprächtiges Feuerwerk.
Bürgermeister Piott stimmte gemeinsam mit den Gästen einen Countdown an, bevor der Himmel über Bretzfeld in leuchtenden Fontänen erstrahlte. Mit diesen Bildern im Herzen zogen die Besucherinnen und Besucher fröhlich nach Hause – einhellig mit dem Fazit: „Schön, dass wir dabei waren. Das nächste Jubiläum darf kommen!“
Die Verwaltung bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten, sei es beim Lions Club Hohenloher Land für das bunte Kuchenbuffet, bei dem Wengerterverein für die tolle Bewirtung mit Wein & Co, beim Bauhof für die technische Begleitung des Festes, bei allen Kollegen aus dem Rathaus, die tatkräftig angepackt haben und natürlich allen Gästen aus Bretzfeld, die mit uns gefeiert haben!
Benefizkonzert mit dem Landespolizeiorchester BW
Am 28.09.2025 war das Landespolizeiorchester zu Besuch in der Kilianskirche in Waldbach.
Um 16 Uhr sind nach und nach alle Gäste eingetroffen und konnten sich noch am Sektempfang des Kirchengemeinderats bedienen. Die Spenden, die an diesem Tag gesammelt wurden, werden in den Bretzfelder Zukunftspool fließen und gemeinnützige Initiativen unterstützen.
Um 17 Uhr war die Kirche mit 400 Gästen gut gefüllt und alle warteten voller Vorfreude auf die Stücke des Landespolizeiorchesters.
Zu Beginn des Konzerts gab es 5 Sätze von dem bekannten Stück „Music for the royal fireworks“ von Georg Friedrich Händel. Die Begrüßung übernahm Herr Bürgermeister Martin Piott, anschließend hat Herr Prof. Halder, Chefdirigent des Landespolizeiorchesters, die Moderation inkl. interessanter Informationen übernommen. Weiter ging es mit dem Stück „Give us this day“, das sehr kraftvoll war, und zum Schluss gab es noch 3 Sätze des Stücks „Terpsichore" von Bob Margolis. Besonders beeindruckend war die Präzision der Musiker, die sich das ganze Konzert durchzog. Es war schön zu sehen, mit wie viel Freude und Leidenschaft das Orchester spielte.
Alle Gäste waren begeistert von der Perfektion und dem Klangerlebnis des Landespolizeiorchesters und freuten sich über einen sehr gelungenen Konzertabend.
Geschichtlicher Vortrag von Dr. Kreutzer, Kreisarchivar des Hohenlohekreises
Im Vortrag des Kreisarchivars Dr. Thomas Kreutzer in der Scheppacher Mehrzweckhalle erhielten wir Einblicke in die Ursprünge unserer Großgemeinde. Der Vortrag über den „steinigen Weg“ zur Großgemeinde bot spannende Einblicke in die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche jener Zeit.
Die Gemeindereform in Baden-Württemberg war Teil einer landesweiten Verwaltungsneugliederung: Die Zahl der Gemeinden wurde von 3379 auf 1111 reduziert, die der Stadt- und Landkreise von 72 auf 44. Auch für Bretzfeld bedeutete dies eine tiefgreifende Veränderung. Bereits 1967 entstand im Innenministerium die Idee, Bretzfeld als Verwaltungszentrum eines neuen Zusammenschlusses zu wählen. Acht Gemeinden mit ihren Bürgermeistern und Räten waren betroffen.
Der Prozess verlief nicht reibungslos. Informationen erreichten die Gemeinden oft über die Presse statt über den offiziellem Weg. Viele befürchteten unüberschaubare Strukturen und hohe Kosten. Es folgten jahrelange Diskussionen, hitzige Sitzungen und zähe Verhandlungen. Rivalitäten, Namensfragen und Skepsis prägten die Debatten, während das Land mit Fusionsprämien Anreize für einen freiwilligen Zusammenschluss setzte.
Vier Tage vor Ablauf der Frist im Sommer 1974 kam es schließlich zur Einigung: Am 1. Januar 1975 entstand die neue Gemeinde Bretzfeld mit rund 7700 Einwohnern.
Bretzfeld klingt – 50 Jahre Vielfalt
Am 18. Oktober 2025 verwandelte sich die Brettachtalhalle in Bretzfeld in einen Ort voller Musik, Emotionen und Gemeinschaftssinn: Das jährliche Konzert „Bretzfeld klingt“ lockte rund 350 Besucherinnen und Besucher an und stand in diesem Jahr unter dem festlichen Motto „50 Jahre Vielfalt“. Zahlreiche musikalische Gruppen aus der Gemeinde präsentierten ein abwechslungsreiches Programm, das die Vielfalt der lokalen Musiker eindrucksvoll widerspiegelte.
Charmant moderiert wurde der Abend von den Hohenloher Weinhoheiten Simela Koyunseven (51. Hohenloher Weinkönigin) und Luna Dietle (51. Hohenloher Weinprinzessin), die mit Freude und Herzlichkeit durch das Programm führten.
Den schwungvollen Auftakt gestaltete der Akkordeon-Spielring Unterheimbach mit einer mitreißenden Interpretation des Filmmusik-Klassikers „Fluch der Karibik“. Mächtige Klänge, dynamische Rhythmen und dramatische Melodien ließen vor dem inneren Auge Bilder von tosenden Wellen und abenteuerlustigen Piraten entstehen.
Unter dem Motto „Singen macht Spaß und Singen tut gut“ trat anschließend die Chorgemeinschaft des Männerchors TSV Bitzfeld und des Gesangvereins Urbanus Öhringen auf. Mit dem Schlagerklassiker „Rote Lippen soll man küssen“ begeisterten sie das Publikum, das fröhlich mitsang und in Erinnerungen an vergangene Zeiten schwelgte.
Mit gefühlvollen Klängen setzte Gerhard Kübler das Programm fort. Begleitet von seiner Westerngitarre und der Mundharmonika interpretierte er drei Songs seines Idols Bob Dylan – Musik, die ihn seit seiner Jugend prägt und bewegt.
Für frischen Wind sorgte danach der Pop-Chor Zwischentöne, der aus einem Projektchor der Kirchengemeinde hervorgegangen ist und mittlerweile rund 40 Sängerinnen und Sänger zählt. Mit modernen Songs wie „This Is Me“ aus The Greatest Showman nahm der Chor das Publikum mit und sorgte für Gänsehautmomente.
Traditionell und klangvoll präsentierten sich im Anschluss die Bernbachtaler Alphornbläser. Mit Stücken wie „Herbst in den Bergen“ und dem „Adolzfurter Alphornruf“ brachten sie ein Stück heimatliche Bergluft in die Halle und ließen die Zuhörerinnen und Zuhörer den Zauber der Natur spüren.
Der Männergesangsverein Geddelsbach steuerte unter anderem den beliebten Hit „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen bei – ein Lied, das perfekt die Stimmung des Abends einfing: Freude, Zusammenhalt und die Liebe zur Musik.
Den krönenden musikalischen Abschluss gestaltete das Akkordeon-Orchester Brettachtal e.V. mit dem Queen-Klassiker „Don’t Stop Me Now“. Mitreißend und energiegeladen bewiesen die Musikerinnen und Musiker, dass der Abend eigentlich viel zu schön war, um schon zu enden.
Zum gemeinsamen Finale stimmten alle Gäste und Mitwirkenden das Heimatlied der Gemeinde Bretzfeld an – begleitet vom Männergesangsverein Geddelsbach. Dieser emotionale Abschluss unterstrich eindrucksvoll die Verbundenheit aller Anwesenden mit ihrer Heimatgemeinde.
„Bretzfeld klingt“ war auch in diesem Jahr ein musikalisches Fest der Gemeinschaft, das zeigte, wie Musik Menschen leicht und einnehmend verbindet.
Die Hohenloher Weinhoheiten fassten es am Ende treffend zusammen: „Bretzfeld klingt toll!“
Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden, die diesen unvergesslichen Abend ermöglichten – den talentierten Musikerinnen und Musikern, den Organisatoren, zahlreichen Helferinnen und Helfern hinter den Kulissen sowie den LandFrauen aus Dimbach und dem TSG Bretzfeld-Rappach für die hervorragende Bewirtung. Mit großem Engagement und Leidenschaft wurde „Bretzfeld klingt“ erneut zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Gemeinde.
Tag der offenen Kitas in Bretzfeld
Familien nutzten die Gelegenheit zum Kennenlernen und Mitmachen
Am Freitag, den 8. November, öffneten die kommunalen und kirchlichen Kindertageseinrichtungen sowie Kitz in Bretzfeld ihre Türen zum „Tag der offenen Kitas“. Zwischen 14:00 und 17:00 Uhr nutzten zahlreiche Familien die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Einrichtungen zu werfen, das pädagogische Konzept kennenzulernen und mit den PädagogInnen ins Gespräch zu kommen.
Bereits um 13:45 Uhr eröffnete Bürgermeister Martin Piott den Nachmittag mit einer kurzen Ansprache. Er dankte den Teams der Kitas für ihr großes Engagement und betonte Qualität und die Bedeutung der frühkindlichen Bildung für die Gemeinde Bretzfeld. Anschließend verteilten sich die Besucherinnen und Besucher im Kinderhaus.
In allen Kitas war für ein abwechslungsreiches Programm gesorgt: Kinder und Eltern konnten bei liebevoll vorbereiteten Bastelaktionen ihrer Kreativität freien Lauf lassen, während die Einrichtungsleitungen Hausführungen anboten und Einblicke in die tägliche Arbeit gaben. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt – von Kuchen bis hin zu kleinen Snacks war für jeden Geschmack etwas dabei.
Das positive Feedback der zahlreichen Gäste zeigte, dass sich der Einsatz aller gelohnt hat. Viele Familien äußerten sich begeistert über die freundliche Atmosphäre und die Möglichkeit, die Einrichtungen und das pädagogische Team kennenzulernen.
Ein großer Dank geht an alle Leitungen und ihren Teams, die sich mit viel Herzblut auf den Tag vorbereitet, die Kita dekoriert und sich von ihrer besten Seite gezeigt haben.
Der Tag der offenen Kitas in Bretzfeld war somit ein voller Erfolg und bot Jung und Alt einen informativen wie auch gemütlichen Nachmittag.
Tag der Heimatgeschichte
Eine gemeinsame Zeitreise durch die Geschichte des Hohenlohekreises
Am 12. November haben rund 200 Gäste in der Halle in Schwabbach drei sehr interessanten Referenten zu ihren Forschungsschwerpunkten gelauscht. Dr. Ottersbach, Dr. Kreutzer und Dr. Mogk waren aus Nah und Fern angereist, um über Kulturdenkmäler, die Entstehungsgeschichte der Hohenlohebahn und über die Aussiedlungswelle im westlichen Hohenlohekreis zu berichten. Bevor es mit den Inhalten losging begrüßten Landrat Ian Schölzel und Bürgermeister Martin Piott alle Anwesenden herzlich und wünschten einen spannenden Abend.
Dr. Ottersbach brachte die Denkmallandschaft im Hohenlohekreis mit ihren architektur- und kunstgeschichtlichen Besonderheiten den Teilnehmern mit großer Expertise näher. Zahlreiche Fotos von historischen Gärten, Burgen, Schlössern und Bauernhäusern, die er auf seinen Touren durch den Landkreis aufgenommen hatte, unterstützten seinen Redebeitrag.
Der Vortrag von Dr. Kreutzer führte zu einem angeregten Austausch zum Streckenverlauf der Hohenlohebahn, bei dem Zuhörer die Erzählungen über einen angedachten Halt in Schwabbach einwarfen. Letztlich wurde die Bahn mit einem Halt in Bretzfeld gebaut, was dazu führte, dass Bretzfeld als Zentrum der künftigen Großgemeinde im Brettachtal angesehen wurde. Für die Menschen im Hohenlohekreis bedeutete die neue Bahnstrecke nicht nur mehr Mobilität und Zugang zu neuen Arbeitsstätten, sondern auch den Anstoß der industriellen Entwicklung im Kreis.
Dr. Mogk, der als Reing’schmeckter aus dem Rheinland seit vielen Jahren zu Aussiedlerhöfen forscht, berichtet von seinen teils sehr langen Gesprächen mit Aussiedlerfamilien. Diese schilderten ihm die zuvor beengten Verhältnisse in den Dörfern, ohne Aussicht auf Hoferweiterungen. Mit den Aussiedlungsphasen ab den 1950er Jahren verbesserte sich die Situation für die Landwirte.
Die drei Vorträge sorgten oft für Aha-Momente und reichlich Gesprächsstoff während der Pause und beim Ausklang, begleitet von einem vielfältigen Fingerfood-Buffet der Landfrauen Scheppach und Waldbach.
Die Gemeinde Bretzfeld bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten, die diese Veranstaltung ermöglicht haben, insbesondere bei Herrn Dr. Kreutzer, der das Programm plante und durch den Abend führte.
Wahl zur Württemberger Weinhoheit
Die neue Weinhoheit von Württemberg 2025/26 ist Natalie Schäfter aus Schwabbach.
Am Donnerstag, den 20.11.2025 stellten sich insgesamt vier Frauen und ein Mann der Wahl. Eine 32-köpfige Jury entschied nach einer spannenden und nahezu gleich hochwertigen Kandidatenvorstellung in der stimmungsvollen Schwabbacher Halle, dass Natalie Schäfter im kommenden Jahr die Weinregion Württemberg repräsentieren darf. Mit fundiertem Weinwissen sowie ihrem souveränen und frischen Auftreten überzeugte sie die Jury letztendlich am meisten.
Als jüngste Bewerberin hatte sie gewissermaßen ein Heimspiel: Aufgewachsen im elterlichen Obst- und Weinbaubetrieb entwickelte sie früh ein Interesse an Weinbau und regionaler Weinkultur. Bereits im Vorjahr trug sie den Titel der Hohenloher Weinkönigin 2024/25. In ihrem neuen Amt möchte sie „Region, Weine und Menschen repräsentieren und den Weingenuss erlebbar machen“.
Unterstützt wird sie von den beiden Weinprinzessinnen Anna Maria Joos aus Besigheim und Manuela Breitmayer aus Breitenholz (Landkreis Tübingen). Die bisherige Württemberger Weinkönigin Kim Weißflog aus Lauffen am Neckar übergab ihrer Nachfolgerin am Abend feierlich die Krone.
Die Wahl fand im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung in der Mehrzweckhalle Schwabbach vor rund 350 Gästen statt. Die Bewerberinnen und der Bewerber mussten bei verschiedenen Spielen ihr Wissen über Wein und die Region ebenso unter Beweis stellen wie ihr Auftreten auf der Bühne.
Die Jury setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Weinbauverbandes, regionaler Tourismusorganisationen, der Landjugend, der Landfrauen sowie des SWR zusammen.
Mit der Wahl tritt Natalie Schäfter eine traditionsreiche Aufgabe an: Die Württemberger Weinhoheiten werden im kommenden Jahr auf rund 200 Terminen im In- und Ausland sein und die Wein- und Kulturlandschaft Württembergs repräsentieren.
Vielleicht haben wir in Bretzfeld nach dem Titel für Larissa Salcher in 2024 nun auch schon eine schöne neue Bretzfelder-Württemberger Weinköniginnen Tradition gegründet.
Der große „Natalie Schäfter-Fanclub“ erlebte zusammen mit zahlreichen Besuchern in der ausverkauften Halle bei bester Bewirtung einen spannenden und stimmungsvollen Abend mit einem echten „Heimsieg“.
Wir gratulieren „unserer“ Württemberger Weinkönigin Natalie Schäfter auf das Allerherzlichste und wünschen ihr ein tolles Jahr als Hoheit.
Traditioneller Weihnachtsmarkt Bretzfeld
Am 13. und 14. Dezember 2025 fand nach der Corona-Pause bereits zum zweiten Mal der Bretzfelder Weihnachtsmarkt hinter dem Rathaus statt. Insgesamt präsentierten sich 15 Vereine sowie private Anbieter mit einem vielfältigen Angebot. Dieses reichte von Speisen und Getränken über handgefertigte Waren, wie beispielsweise gestrickte Socken, bis hin zu kreativen Geschenkideen. Ein besonderes Highlight für die jüngsten Besucher war die liebevoll gestaltete Eisenbahn, die als kleines Weihnachtsdorf dekoriert war.
Wie in den Vorjahren war auch der „Baum der guten Tat“ wieder Bestandteil des Weihnachtsmarktes. Neu hinzu kam in diesem Jahr das Engagement einer Familie, die selbst gebastelte Waren, wie zum Beispiel Weihnachtsbäume aus Holz oder selbst genähte Wasch-/Spüllappen verkaufte und den Erlös einem guten Zweck spendet. Darüber hinaus fand eine Vernissage des Bretzfelder Kunstvereins statt, die das kulturelle Angebot des Marktes bereicherte.
Der Weihnachtsmarkt wurde am Samstag, den 13.12. um 14:30 Uhr von Bürgermeister Martin Piott offiziell eröffnet. Im Anschluss sorgte der Posaunenchor Brettachtal für die musikalische Umrahmung, bevor der Nikolaus gemeinsam mit seinem Weihnachtsengel den Markt besuchte. Dieser Programmpunkt stellte erneut ein besonderes Erlebnis für die Kinder dar, die sich über kleine Geschenke wie Mandarinen, Äpfel, Gummibärchen und Schokolade freuen durften. Selbstverständlich gab es auch die Möglichkeit, Erinnerungsfotos mit dem Nikolaus und seinem Engel zu machen.
Am Sonntag, den 14. 12., öffneten die Marktstände ab 11:00 Uhr. Um 15:00 Uhr trat die Jugendkapelle des Musikvereins Bretzfeld auf und begeisterte die Besucher mit ihrem musikalischen Beitrag. Im Anschluss stattete der Nikolaus gemeinsam mit seinem Weihnachtsengel dem Weihnachtsmarkt erneut einen Besuch ab und erfreute viele Kinderherzen. Auch die Fahrt in der Eisenbahn mit dem Nikolaus und seinem Engel ist ein besonderes Erlebnis für die Kinder.
Das kulinarische Angebot war vielfältig und ließ keine Wünsche offen. Neben Käsespätzle, Smashed Burgern der JES-Kirche Schwabbach und Langós wurden auch vegetarische Speisen vom Bündnis für Vielfalt und Toleranz Bretzfeld angeboten. Süße Leckereien wie Rosenküchle und Schokoäpfel vom Akkordeon-Orchester Brettachtal rundeten das Angebot ab. Zudem verkaufte die Klasse 7e des Bildungszentrums Bretzfeld Waffeln für ihre Klassenfahrt. Im Gemeindehaus boten die Landfrauen Bretzfeld-Rappach eine große Auswahl an selbst gebackenen Kuchen an.
Der Bretzfelder Weihnachtsmarkt war an beiden Tagen sehr gut besucht und trägt zu einer stimmungsvollen vorweihnachtlichen Atmosphäre in der Gemeinde bei.

































































































































































