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Bretzfeld
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Bretzfeld

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Ortsteil Bretzfeld

Bretzfeld wird im Jahre 1037 erstmals als Bretesfeld genannt. Bis 1423 war Bretzfeld je zur Hälfte unter der Obrigkeit des Öhringer Stifts und im Reichsbesitz. Das Reichsgut wurde von den in Weinsberg ansässigen kaiserlichen Ministerialen verwaltet.
Auf diesem Wege gelangte Bretzfeld unter den Einfluss der Herren von Weinsberg, die hier auch die hohe Gerichtsbarkeit ausübten. 1423 kam Bretzfeld mit anderen weinsbergischen Orten durch Verkauf an die Pfalz. 1504 wurde die Ortschaft württembergisch. 1806 kam sie an den Kreis Heilbronn, 1812 an das Oberamt Weinsberg.
Hier verblieb Bretzfeld bis zur Auflüsung des Oberamtes Weinsberg im Jahre 1912 und wurde dann in das Oberamt Öhringen, ab 1938 Landkreis Öhringen eingegliedert. Bei der Neugliederung der Landkreise wurde die Ortschaft 1972 dem Hohenlohekreis angeschlossen. Nach der Gemeindereform im Jahre 1975 wurde aus Bretzfeld die Verwaltungszentrale der neugebildeten Gesamtgemeinde Bretzfeld. Der Ort erlangte jedoch schon früher, nämlich durch den Bau der Eisenbahnstation, besondere Bedeutung. Der Eisenbahnanschluss führte früh zur Bildung von Arbeitersiedlungen und trug damit zu einem beschleunigten Bevölkerungszuwachs bei.

Eine bedeutende Rolle im Bauernkrieg spielte der Bretzfelder Schultheiß Hans Koberer beim Angriff auf Weinsberg.
Der Weinbau ist in Bretzfeld seit 1357 bezeugt und war schon in früherer Zeit sehr bedeutsam. Bretzfeld war insbesondere wegen seiner vorzüglichen Schillerweine sehr bekannt. Zwischen 1939 und 1960 verlor der Weinbau jedoch etwas an Bedeutung, die Rebfläche ging von 22 ha auf 17 ha zurück. Obwohl sich die Weinberge am Lindelberg in guter Lage befinden, war der Weinbau wegen der nicht ausreichenden Erschließung der Anbaugebiete behindert. Diesem Umstand hat allerdings die Rebflurbereinigung am Lindelberg abgeholfen.