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Verbrennen von Reisig

Autor: Frau Seiler
Artikel vom 22.02.2019

Ganzjährig stehen viele Grundstücksbesitzer vor dem Problem, wie sie Obstbaumschnitt und andere pflanzliche Abfälle entsorgen können.
Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle stellt lediglich eine Ausnahme von den Vorschriften des Kreislaufwirtschaftsgesetzes dar und ist nur möglich, wenn eine Verwertung nicht möglich bzw. zumutbar ist. Pflanzliche Abfälle, die auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Grundstücken anfallen, dürfen im Rahmen der Nutzung dieser Grundstücke dort durch Verrotten, insbesondere durch Liegenlassen, Untergraben, Unterpflügen und Kompostieren beseitigt werden. Dabei dürfen keine Geruchsbelästigungen auftreten. Pflanzliche Abfälle dürfen im Außenbereich auf dem Grundstück, auf dem sie anfallen, verbrannt werden, soweit sie aus landbautechnischen Gründen oder wegen ihrer Beschaffenheit nicht in den Boden eingearbeitet werden können. Hinweise für die Grundstücksbesitzer zum Verbrennen:    
 Das Verbrennen von größeren Mengen an Abfällen ist bei der Ortspolizeibehörde vorher anzuzeigen, ein Anruf bei der Leitstelle ist nicht erforderlich (bei einer außergewöhnlich umfangreichen Verbrennung wird dies durch das Ordnungsamt erledigt).  Zur Verbrennung müssen die Abfälle so weit wie möglich zu Haufen oder Schwaden zusammengefasst werden, flächenhaftes Abbrennen ist unzulässig.
 Die Abfälle müssen so trocken sein, dass sie unter möglichst geringer Rauchentwicklung verbrennen.
 Bei starkem Wind darf nicht verbrannt werden, desgleichen nicht in der Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang.
 Feuer und Glut müssen beim Verlassen der Feuerstelle erloschen sein. Die Verbrennungsrückstände sind alsbald in den Boden einzuarbeiten.
 Das Feuer muss stets erkennbar beaufsichtigt werden, der Verbrennungsvorgang ist etwa durch Pflügen eines Randstreifens unter Kontrolle zu halten, Feuerlösch-einrichtungen müssen bereitgestellt werden. Falls durch das Verbrennen des Reisigs ein Feuerwehreinsatz ausgelöst wird, sind die Kosten vom Verursacher zu tragen.
 Durch die Rauchentwicklung dürfen keine Verkehrsbehinderungen und keine erheblichen Belästigungen sowie kein gefahrbringender Funkenflug entstehen.
Die danach und nach anderen Vorschriften erforderlichen Abstände von benachbarten Grundstücken und sonstigen gefährdeten Objekten sind einzuhalten; in keinem Fall dürfen folgende Mindestabstände unterschritten werden:
a. 200 m von Autobahnen
b. 100 m von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen
c. 50 m von Gebäuden und Baumbeständen

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